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Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: schwierig hier aktuell etwas zu benennen Schlecht am Arbeitgeber finde ich: an allen Ecken und Enden krankt es, der Großteil der Mitarbeitenden / Kollegen in allen Bereichen ist unzufrieden. Hoher Krankheitsstand, Einsparungen unüberlegt an allen Ecken, Zentralisierungen zerstören mehr als sie verbessern. Von Compliance-Ausreden mal ganz abgesehen. Definitiv auf dem absteigenden Ast Arbeitsatmosphäre: es geht stetig bergab, Respekt im Umgang mit den Mitarbeitenden ist völlig verloren gegangen. Ja-Sager sind alles was zählt, eine eigene Meinung und Vorschläge eines Mitarbeitenden mit längjähriger Erfahrung werden abgestraft und kritisiert Gehalt/Sozialleistungen: Lächerlich Kollegenzusammenhalt: mehr als bescheiden Umgang mit älteren Kollegen: ältere Kollegen sind unbequem und werden gegängelt damit sie den Mund halten Vorgesetztenverhalten: Führungskraft verhält sich im Konfliktfall zweier Kollegen alles andere als neutral, es wird ganz offen Partei ergriffen Arbeitsbedingungen: Raumsituation aufgrund von Raumeinsparungsmaßnahmen untragbar
Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Offen für neues auf Arbeitsebene, freies eigenverantwortliche arbeiten und entscheiden im jeweiligen Rahmen, Verbesserungsvorschlagwesen Schlecht am Arbeitgeber finde ich: Wie überall in Deutschland viel unnötiger Schriftkram, selbst wenn der digitalisiert ist; Gefühlt immer wieder wirtschaftlicher Ergebnisdruck. Forschungsergebnisse müssen einen direkt messbaren Benefit bringen und am besten vor der Erforschung klar sein, neue Erkenntnisse an sich scheinen nicht ausreichend. Verbesserungsvorschläge: Befristete Verträge bei Fachkräftemangel sind nicht mehr zeitgemäß Work-Life-Balance: Man muss natürlich auch Nein sagen können Karriere/Weiterbildung: Top Weiterbildungsmöglichketen Kollegenzusammenhalt: Dank Zielgrößen Pro Institut oder Abteilung immer mal wieder nur Abteilungsintern, aber es gibt viele Kollegen über alle Institute die EinDLR leben Vorgesetztenverhalten: Das kommt auf den konkreten Vorgesetzten und diwEbene des Vorgesetzten an Arbeitsbedingungen: IdR schon, es gibt Ausnahmen. Notwendige Renovierung wird bei einem Gebäude seit vielen Jahren nicht angegangen Gehalt/Sozialleistungen: TvöD. Man kann mehr verdienen in der freien Wirtschaft, aber das ist eben nicht alles was zählt
Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Proaktive Mitarbeit und Eigeninitiative werden gesehen und gefördert. Soziales Miteinander, strukturierte Prozesse - von meinen bisher 6 Arbeitgebern in der Wissenschaft und F&E der unangefochtene Spitzenplatz Schlecht am Arbeitgeber finde ich: Komplexe Organisationsstruktur erfordert längere Einarbeitung. Einheitlichere Onboarding-Standards in der Praxis wären stellenweise hilfreich. Arbeitsatmosphäre: Ich gehe jeden Tag gern und mit Vorfreude auf Arbeit - auch in gelegentlichen Stressphasen. Work-Life-Balance: Viele Dienstreisen, aber auch oft selbst steuerbar Karriere/Weiterbildung: verpflichtendes Führungskräftetraining ist fantastisch! Die Personalentwicklung macht einen tollen Job - individuell und bedarfsgerecht. Umwelt-/Sozialbewusstsein: Vor meinem Start beim DLR war das eine für mich große Sorge. Die große Mehrheit der Mitarbeitenden haben für mein Empfinden ein hohen U/S-Bewusstsein. Viele arbeiten genau deswegen beim DLR, z.B. im Bereich nachhaltiger Energie/Luftfahrt. Kollegenzusammenhalt: Kooperation und gegenseitige, standortübergreifende Unterstützung sind wirklich gelebt und werden aktiv gefördert und belohnt durch Führungskräfte. Einzelkämpfer:innen, die Konkurrenz besonders motiviert, finden diese Strukturen leichter in anderen Organisationen. Umgang mit älteren Kollegen: u.a. Wissenssicherung bedarfsgerecht und flexibel gelebt Vorgesetztenverhalten: Ich bin mit allen meiner bisher ~10 Führungskräfte (50% weibl) überaus zufrieden gewesen. Mitarbeitendenorientiert, klar, verbindlich, fördernd, responsiv - man merkt, dass das obligatorische Führungskräftetraining Wirkung zeigt. Arbeitsbedingungen: Mängel sind offen adressierbar, Lösungen werden aktiv gesucht Kommunikation: bei knapp 12000 Mitarbeitenden nicht leicht, aber es gibt viele Formate und Kanäle, über die wesentliche Info gestreut wird. Mit etwas Eigeninitiative ist jede Information auffind- oder einholbar. Kolleg:innen unterstützen sich auch hier gegenseitig. Gleichberechtigung: Sehr aktives Diversity Management und diversitätsorientiertes Personalmarketing, hohe Internationalisierung, gutes Gesundheitsmanagement, Inklusivitätstrainings zu intersektionalen Themen, verschiedene Mitarbeitenden-Initiativen Interessante Aufgaben: abwechslungsreich und mit hohem Autonomiegrad
Anonym
Verbesserungsvorschläge: Ist man zwar schon viel dabei aber Prozesse zu standardisieren und einheitliche Prozesse wie z.B. onboarding institutsübergreifend ausrollen. Bei B vielen Sachen gibt es leider viel zu vielee es Lösungen für das gleiche Problem
Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Fähige Juristen. Zumindest scheinen sie zu wissen wie man Mitarbeiter möglichst lange hält, ohne ihnen eine Perspektive bieten zu müssen. Schlecht am Arbeitgeber finde ich: Aus Prinzip nur noch befristete Anstellung. Mittlerweile dritte Begründung offensichtlich vorgeschoben, aber das kann man wohl nicht einklagen. Gleichzeitig 7 Monate Kündigungsfrist damit man sich nicht so leicht wegbewerben kann. Arbeitsatmosphäre: Unter den produktiven Kollegen gute, kooperative Atmosphäre. Aus der Verwaltung keine Wertschätzung. Image: Außenwirkung ist sehr gut Karriere/Weiterbildung: Aus Prinzip nur befristete Anstellung. Begründung offensichtlich vorgeschoben. Aber 7 Monate Kündigungsfrist damit man sich nicht so leich wegbewerben kann. Kollegenzusammenhalt: Unter den produktiven Kollegen gute, kooperative Atmosphäre. Vorgesetztenverhalten: unehrlich, konfliktscheu Arbeitsbedingungen: normal Kommunikation: Stichworte, Halbsätze, Andeutungen. Gehalt/Sozialleistungen: ok Interessante Aufgaben: Interessante Aufgaben gibt es überall. Wenn man das DLR als Sprungbrett benutzen will, dann sollte man möglichst früh das Weite suchen bevor die Kündigungsfrist unerträglich lang wird.
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