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Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Als Alleinerziehende Mitarbeiterin mit einem Kleinkind ist dieser Arbeitgeber ein wirklicher Glücksfall. Wenn es mal Schwierigkeiten gibt, wird schnell eine Lösung gefunden. Die Kollegen sind toll und die (meisten) Vorgesetzten kommunizieren transparent und auf Augenhöhe. Bei persönlichen Veränderungen wird schnell flexibel reagiert.
Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Eigentlich schreibe ich keine Bewertungen im Netz. Aber gerade WEIL es mir hier SEHR gefällt, musste ich jetzt was schreiben. Denn gestern bin ich als Wechsler aus der Privatwirtschaft auf einer Feier auf eine aktuelle kritische Bewertung angesprochen worden. Aufgabe, Kollegialität, Kümmern der Vorgesetzten, Ausstattung gefallen mir sehr gut. Schlecht am Arbeitgeber finde ich: Kollegen von der BA verdienen für die selbe Aufgabe mehr als ich von der FHH. Aber das wusste ich als ich mich beworben hatte. Der Geschäftsführer setzt sich für gleichen Lohn für gleiche Arbeit ein. Kann aber nichts dafür. Ist eine Tarifsache. Verbesserungsvorschläge: Ich komme aus der Versicherungswirtschaft, dort habe ich wegen Belastung und Druck gekündigt. Wenn manche Kollegen hier im JC wüssten, wie der Arbeitsdruck woanders ist, wüssten sie ihren Job hier mehr zu schätzen. Auch in meinem Team gibt es zwei veränderungsempfindliche Profi-Nörgler. Diese wenigen Unzufriedenen sind lauter als die vielen Zufriedenen. Das war leider auch gerade in der Personalversammlung so. Vorschlag: Die guten Verhältnisse stärker hervorheben. Arbeitsatmosphäre: wichtige Aufgabe, bei vielen Menschen hohe Motivation, paar Verweigerer, gutes Teamgefühl Work-Life-Balance: meine Kollegen im Team haben die unterschiedlichsten Teilzeit. Offenbar geht vieles, was die Mitarbeiter brauchen. Karriere/Weiterbildung: Meine Stellvertretung ist gerade in einem anderen Team woanders TL geworden. Gut: Einarbeitung und die engagierten Trainer, die aus der Praxis wissen, wovon sie reden. Umwelt-/Sozialbewusstsein: Der sinnvollsten Job, den ich jemals hatte Arbeitsbedingungen: Homeoffice gut, aber natürlich muss ich auch für die Bürger in meinem Standort vor Ort ansprechbar sein. Modernes Gebäude, gute Ausstattung. Alles da. Kommunikation: Viele Mails, Kommunikation ist den Chefs wichtig. Manchmal schwer, den Überblick zu behalten. Besprechungen wichtig, für gemeinsame Ausrichtung. Interessante Aufgaben: Es gibt viel zu tun. Es sind viele Bürger auf die Jobcenter angewiesen. Anstrengend, aber ausfüllend: Ich arbeite für Hamburg!
Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Siehe oben Schlecht am Arbeitgeber finde ich: Dass die Zeiten der Zeit nicht erkannt werden, wer so schlecht mit seinen Mitarbeitenden umgeht, wird bald nur noch solche haben, die keine Alternative haben Verbesserungsvorschläge: Weniger Zahlendruck, bessere Aus- und Fortbildung, schnellere Einstellungsverfahren, gerechtere Bezahlung, wieder mehr über den Sinn der Arbeit sprechen Arbeitsatmosphäre: Es wird immer schwieriger. Die Vorgaben werden immer mehr und der Druck steigt, die Kund: innen werden immer schwieriger, aber die Arbeitgeberin tut wenig für die Kolleg:innen. Hier gibt es nicht mal den viel zitierten Obstkorb. Das eingeführte BGM hat auch eher Feigenblattfunktion, es muss alles, was für die Kolleg:innen gemacht wird immer möglichst billig sein. Typisches Beispiel: Natürlich gilt der Burnout Präventionskurs nicht als Arbeitszeit und findet vorwiegend online statt. Image: Das Image war noch nie das Beste und Politik und Führung tun wenig um dies zu ändern. Work-Life-Balance: Für den öffentlichen Dienst gar nicht mal so gut, es gibt immer wieder Versuche Home-Office möglichst einzuschränken. Die Möglichkeit für Erziehende,auch mal nach 19 Uhr zu arbeiten, wenn die Kinder im Bett sind, besteht aufgrund eines festen Arbeitszeitrahmens nicht, da gibt es flexiblere Behörden. Aber es bleibt öffentlicher Dienst: Jede Überstunde kann und soll abgeholten werden und TZ und 9/10 Regelungen sind jederzeit möglich. Karriere/Weiterbildung: Wer sich anstrengt kann Teamleitung werden, ich bin Stellvertretung und mir wurde dies bereits angeboten, finde ich aber nicht attraktiv, die bekommen noch viel mehr Druck und es gibt fast nix an Geld mehr.... Eigentlich gibt es gute Weiterbildung bei der BA. Das Jobcenter in Hamburg versucht aber aus Kostengründen möglichst alles selbst zu machen, Größtenteils mit Kolleg: innen, die das nebenamtlich machen, die sind alle sehr bemüht, aber professionell ist das nicht... Gehalt/Sozialleistungen: Wenn man wie ich bei der BA ist, ist das Gehalt ganz ok, es gibt Zulagen für verschiedene Sonderaufgaben, das ist alles in Allem ganz zufriedenstellend. Die Kolleg:innen von der Stadt verdienen bei gleicher Arbeit deutlich weniger, obwohl die Stadt viel genauer nach passender Qualifikation guckt und teilweise von Quereinsteigern zusätzlich noch extra Verwaltungstests fordert, die dann nach der Probezeit bestanden werden müssen. Bisher hat es immer geheißen die Stadt würde den Kolleg: innen gerne eine Zulage bezahlen, aber der TV-L würde das nicht wollen, jetzt geht das, macht die Stadt aber nicht für das Jobcenter nur für die Bezirksämter, naja Jobcenter hat halt keine Lobby... Umwelt-/Sozialbewusstsein: Mülltrennung gibt es nicht. Auch sonst gibt es aus der Organisation nahezu keine Bemühungen die Umwelt zu schützen oder nachhaltig zu arbeiten. Wir BA Mitarbeiter: innen sollen jetzt immerhin einen Zuschuss zum Jobticket erhalten, wird es für die Kolleg:innen der Stadt wohl nicht geben. Sozial naja sollte zumindest der Job ja eigentlich sein, obwohl wie oft wir m letzten Jahr Ukrainer:innen mit gutem Akademischem Abschluss in Putzjobs gedrängt haben, nur damit die Vermittlungsquote stimmt, ob das so sozial (und dauerhaft für unsere Gesellschaft so gut) ist. Kollegenzusammenhalt: Das Einzige, was mich wirklich stütz sind die Kolleg: innen, aber viele denken auch darüber nach, ob das noch die richtige Arbeit für sie ist, andere stehen wirklich kurz vorm Burnout... Umgang mit älteren Kollegen: So lange du Leistung bringst, alles gut, ansonsten kann es schon sein, dass dein Teamleiter versucht dich die letzten Jahre deines Berufslebens herab zu stufen. Hab ich in einem vorigen Team erlebt, fand ich jetzt nicht schön für den Kollegen Vorgesetztenverhalten: Mein Chef ist eigentlich ein netter und das gilt auch für den Geschäftsführer. Hilft aber nix, der Druck wird trotzdem hart durchgereicht und am Ende geht es den Leuten an der Basis schlecht, getreu dem Motto: Krise ist immer und das Jobcenter kann es ausbaden. Arbeitsbedingungen: Hier kann man noch Behörde pur erleben: Vor 5 Jahren wurde uns ein 2. Bildschirm versprochen, gibt es für die AV immer noch nicht. Für das Home-Office benutze ich meinen eigenen Laptop, weil die für 2024 versprochenen Laptops jetzt erst angeblich 2026 kommen sollen. Die Technik spinnt andauernd, unsere Dienststelle ist schlecht gedämmt, unansehnlich, es wird oft schlecht geputzt und im Winter fällt die Heizung oft tagelang aus, genau wie die neue Zeiterfassung. Kommunikation: Bei uns im Team gibt es jeden Monat 2 Dienstbesprechungen, 90% der Zeit wurde dieses Jahr über die gleichen 4 Zahlen gesprochen (Kooperationsplan, FBW, Jobturbo und AVGS MAT) obwohl unser Standort da ganz ok abschneidet, wird immer und immer wieder Druck gemacht, dass die Zahlen bloß nicht schlechter werden, dabei machen wir doch schon alles und arbeiten auch für alle Kolleg: innen mit, die krank oder im Urlaub sind. Ich hab manchmal das Gefühl die gesamte Führung hält uns alle für Vollidiot:innen, dabei haben wir fast alle studiert, viele wie ich auch sogar mit guten Masterabschlüssen. Gleichberechtigung: Offiziell alles super, aber am Ende des Tages stören die Teilzeit- Mutties dann halt doch den schönen Dienstplan.. Interessante Aufgaben: Eigentlich toll, Menschen wieder in Arbeit zu helfen, das hat mich viele Jahre im Job gehalten, aber die Rahmenbedingungen werden immer schlechter..
Anonym
Arbeitsatmosphäre: Wer denkt, man würde hier in muffigen altmodischen Büros in Hamburg sitzen, denkt falsch. Zumindest mein Standort war modern eingerichtet, es wird hohen Wert auf Arbeitsplatzsicherheit gelegt. Schreibtischtelefone sind längst abgebaut, es wird per Headset telefoniert und Laptops für jeden Mitarbeiter sind in Planung. Die Softwareprogramme (Leistungsabteilung) sind top. Es wird mit elektronischen Kundenakten gearbeitet, nur noch selten muss man eine Papierakte zur Hand nehmen. Goodies wie Obstkörbe, freie Getränke oder größere Weihnachtspräsente sucht man in der Regel vergeblich. Da steuerfinanziert, ist dieser Part anders als bei Jobs in der freien Wirtschaft eher gering gehalten. Es herrscht mittlerweile überwiegend, bis in die Führungsetage, eine "DUZ-Mentalität" vor. Image: Naja, die Außenwirkung ist schlechter als der Jobcenter als Arbeitsplatz tatsächlich ist. Natürliche gibt es auch mal Kontakt zu "schwierigeren Kunden" oder Kunden mit nicht so einem "hohen Hygiene Standard", aber dies sind Einzelfälle, gerade in Zeiten, wo persönliche Kundenvorsprachen weniger häufig sind. Work-Life-Balance: Durch Gleitzeit, auch wenn natürlich Öffnungszeiten vorherrschen, kann man sich seine Arbeitszeit gut einteilen. Zudem ist durch Corona der Publikumsverkehr stark zurück gegangen, so dass eine ständige Anwesenheit während der Öffnungszeit nach Rücksprache entbehrlich ist. Teilzeitkräfte können relativ flexibel arbeiten. Auf Homeoffice besteht ein Anspruch. Karriere/Weiterbildung: Personalentwicklung ist großgeschrieben bei t.a.h. Wer möchte kann sich ggf. bis in zu Führungskraft entwickeln lassen oder Sonderaufgaben übernehmen. Team-Arbeit-Hamburg bietet immer wieder mal Schulungen auch für Bestandsmitarbeiter an, führt sogar ein eigenes Aus- und Fortbildungszentrum. Gehalt/Sozialleistungen: Durch Tarifverträge inklusive Jahressonderzahlung sind einem regelmäßige Gehaltserhöhungen sicher. Zulagen für Angestellte der Bundesagentur für Arbeit sorgen für ein gutes Einkommen. Angestellte der Stadt Hamburg haben das nachsehen, da der Unterschied zwischen deren Tarifvertrag und dem der Bundesagentur immens ist, quasi eine 2-Klassen Gesellschaft zwischen den Mitarbeitern: Gleiche Arbeit für unterschiedliche Gehälter, da zum Teil Gehälter aus der Kommune, zum anderen Teil aus der Kommune bezahlt werden müssen, da Bürgergeld sowohl aus Bund- als auch Kommunalleistungen besteht. Wer über die Stadt für das Jobcenter eingestellt wird, kann sich jedoch später auf Stellen der Bundesagentur bewerben und so eventuell bei gleicher Stelle auf den anderen Arbeitgeber mit der besseren Bezahlung wechseln. Umwelt-/Sozialbewusstsein: Fördern von Jobticket und Jobrad (bei Angestellten der Stadt), Intensivierung von Jobcenter digital zur Vermeidung von postalischem Versand. Andererseits wird haptische Post quer durch die Republik zum Einscannen für die elektronische Akte transportiert. Kollegenzusammenhalt: Es steht und fällt mit dem jeweiligen Mitarbeiter, wie in jedem Unternehmen. Vorgesetztenverhalten: Auch hier gilt wieder, es steht und fällt mit dem jeweiligen Vorgesetzten und seiner Führungskompetenz. Viele versuchen, auf Augenhöhe mit ihrem Team zu arbeiten, andere bestehen darauf gesiezt zu werden und meinen, dieses würde Führung ausmachen. Arbeitsbedingungen: Wer glaubt, da werden 1-2 mal im Jahr ja nur Anträge gestellt, der irrt. Und wer denkt, wie in der Radio Comedy "Baumann und Clausen" Verwaltungsangestellt/Beamte würden im Jobcenter eine ruhige Kugel schieben und nur Kaffee trinken, liegt auch falsch. Man muss schon etwas für sein Geld tun und bereit sein, auch in arbeitsintensiven Phasen, die mittlerweile vorherrschen, sich zu organisieren, zu priorisieren und aber auch nicht unterkriegen zu lassen und auch damit leben zu können, am Ende des Tages noch nicht fertig zu sein. Kommunikation: Hier herrscht in der Behörde nach wie vor eher ein Top Down Gefüge vor. Jedoch wird durch Arbeitskreise versucht, alle Mitarbeiter mit einzubeziehen. Es wird eine gute Informationspolitik bezüglich z.B. fachlicher Änderungen und organisatorischen Angelegenheiten betrieben. Zum Teil obliegt es jedoch der direkten Führungskraft, wie gut der Informationsfluss gelingt oder auch zu filtern, welche Informationen tatsächlich weitergegeben werden müssen. Gleichberechtigung: Viele Frauen in Führungspositionen. Interessante Aufgaben: In der Leistungsabteilung sind die Aufgaben sehr vielfältig, irgendwie ist/wird man quasi schon ein Mini-Jurist. Zudem darf man nicht vergessen, dass es hier um Menschen und Existenzen geht. Einen kundenorientierte Arbeitsweise sollte man schon mitbringen.
Anonym
Verbesserungsvorschläge: Erfolgsstories der Kunden und Mitarbeiter veröffentlichen
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Auch nicht für Geld. Unclaimed ist fair. Claimed gibt das Mikrofon — nicht den Radiergummi.