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Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Die Lage der Arbeitsplätze ist top – ob Büro, Eventlocation oder Produktion: alles zentral gelegen und mit dem ÖPNV auch zu Randzeiten gut erreichbar. Es wird kontinuierlich in moderne Arbeitsplätze investiert: elektrisch höhenverstellbare Tische, ergonomische Stühle, große Monitore, aktuelle PCs und Homeoffice-Möglichkeiten. Der Kollegenzusammenhalt ist stark – teils sogar abteilungsübergreifend. Es gibt regelmäßige Teamevents wie Ansegeln, Glühweinumtrunk, Kick-off-Veranstaltungen oder Sommerfeste. Seit 2024 wächst der Schulungskalender spürbar – insbesondere durch Partnerschaften mit Industrieunternehmen. Während der Corona-Pandemie wurde niemand entlassen – das verdient Anerkennung. Freie Getränke stehen zur Verfügung – von Wasser, Kaffee, Limonade bis hin zu Bier, Wein und Spirituosen (nach Feierabend). Schlecht am Arbeitgeber finde ich: Die Geschäftsführung wirkt häufig sprunghaft. Tagesform, externe Meinungen und Beiratsempfehlungen sorgen oft für schnelle Kurswechsel – ohne klare Linie. Investitionen fließen auffällig oft in Beiräte statt in die Belegschaft. Lohnerhöhungen müssen regelrecht erkämpft werden – meist mit unrealistischen Zusatzforderungen. Dabei hat der Tag nun mal nur 24 Stunden, und bezahlt wird man für 8. Feedbackgespräche auf Abteilungsleiterebene finden kaum statt. Oft bekommt man keine Chance zur Weiterentwicklung, sondern wird einfach „aussortiert“. Werdende Mütter und Väter werden nur oberflächlich unterstützt. Nach der Elternzeit folgt nicht selten die kalte Schulter. Entscheidungen werden häufig vorschnell getroffen – ohne Rücksprache mit den Fachabteilungen. Am Ende landet man dann doch wieder bei dem Vorschlag, den genau diese Abteilungen anfangs gemacht haben. Man wirbt mit einer ansteigenden betrieblichen Altersvorsorge abhängig von der Unternehmenszugehörigkeit – diese Erhöhungen bleiben aber trotz vertraglicher Zusage aus. Geplante Sportgruppen (außer Golf) finden nicht statt – ein Konzept ohne Rückhalt und Unterstützung von oben. Benefits wurden nach und nach gestrichen: kostenloses Frühstück und Obst gibt es nicht mehr, ein bezuschusster Essensautomat mit tollen Produkten wurde eingestellt und droht nun ganz zu verschwinden. Der Zuschuss zum Jobticket wurde gestrichen – und damit ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung für viele Mitarbeitende, die nachhaltig pendeln. Aktuell wird diskutiert, den Urlaub von 30 auf 26 Tage zu kürzen – ein Rückschritt, der weder zeitgemäß noch motivationsfördernd ist. Die Geschäftsführung scheint aktuell jeden Cent umzudrehen – statt die wahren Kostentreiber im Unternehmen anzugehen, die mehr als offensichtlich wären. Verbesserungsvorschläge: Hört mehr auf eure Fachkräfte – dafür sind sie da. Vertraut euren Mitarbeitenden, auch wenn sie kein Studium vorweisen können. Nicht jeder, der praxisorientiert arbeitet, ist automatisch weniger kompetent. Arbeitet vorausschauend: Zukünftige Investitionen sollten frühzeitig geplant werden, um strukturell und wirtschaftlich handlungsfähig zu bleiben. Transparenz bei Zahlen, Daten und Fakten würde vielen Bereichen helfen, sich gezielt zu verbessern – insbesondere auf Abteilungsleiterebene. Zusammenarbeit bedeutet Geben und Nehmen – Erfolg entsteht nur gemeinsam. Kolleg:innen mit direktem Kundenkontakt haben oft wertvolle Impulse. Diese sollten aktiv gehört und genutzt werden. Forecasts, Budgets und zukunftsorientiertes Denken müssen stärker im Fokus stehen. Die Vergangenheit darf nicht der Maßstab für aktuelle Entscheidungen sein. Homeoffice sollte ernsthaft unterstützt werden. Vertrauen in Mitarbeitende ist kein Risiko, sondern eine Chance. Viele Kolleg:innen arbeiten zu Hause konzentrierter und effizienter – nicht jeder trinkt den ganzen Tag Kaffee. Es braucht ausführliche und klar definierte Stellenbeschreibungen für alle Positionen – inklusive Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Führungsstruktur, Stellvertretung und Entwicklungsmöglichkeiten. Beförderungen sollten auf Eignung und Kompetenz basieren – nicht auf Sympathie oder Beziehungsnähe zur Führung. Strukturen müssen angepasst werden, wenn Rollen aufgewertet werden. Sonst verlieren sich Talente, weil sie "weg-promoted" werden und am Ende ohne Unterstützung scheitern. Das ist mehrfach passiert – mit dem Effekt, dass sehr gute Leute das Unternehmen verlassen haben. Arbeitsatmosphäre: Insgesamt meist angenehm, vor allem im direkten Kolleg:innenkreis. Der Zusammenhalt ist in vielen Teams stark. Allerdings gibt es auch einzelne Kolleg:innen, die vordergründig freundlich wirken, aber hinter den Kulissen intrigieren – das drückt auf die Stimmung. Zudem hängt die Atmosphäre teilweise stark von der Anwesenheit der Geschäftsführung ab: Mal herrscht lockere Offenheit, mal angespannte Zurückhaltung. Image: Das Unternehmen hat sich einst positiv entwickelt – von rigider Umgang mit Mitarbeitern hin zu einem modernen Arbeitgeber, der am Markt gut wahrgenommen wurde. Leider geht der Trend inzwischen wieder rückwärts. Der eingeschlagene Weg war vielversprechend, doch er wird zusehends verlassen. Das zeigt sich auch am Arbeitsmarkt: Bewerbungen bleiben aus, qualifizierter Nachwuchs fehlt und häufig bleiben nur noch die Reste des Bewerberüberschusses. Ein vielgehörtes Zitat aus dem Haus bringt es auf den Punkt: „Der einzige rote Faden ist die Blutspur durch den Dienstplan.“ Work-Life-Balance: Stark abhängig vom jeweiligen Arbeitsplatz und der Abteilung. In manchen Bereichen scheint Teilzeit bei vollem Gehalt möglich zu sein – ohne Konsequenzen. In anderen arbeiten Mitarbeitende ihre Stunden genau und werden dafür noch kritisch beäugt. Viele leisten regelmäßig unbezahlte Überstunden, die weder erfasst noch anerkannt werden. Seitens der Geschäftsführung gilt das als selbstverständlich – „Dafür wird man ja bezahlt.“ In der Realität haben manche Mitarbeitende einen dreistelligen Überstundenstand – ohne Ausgleich, Anerkennung oder Dank. Teilzeitkräfte, meist Mütter, erhalten zwar angepasste Arbeitszeiten, oft aber Aufgaben, die nichts mehr mit ihrer vorherigen Position zu tun haben. Urlaub wird in der Regel wie gewünscht genehmigt, allerdings fehlt häufig eine funktionierende Urlaubsvertretung – was bedeutet, dass man nach der Rückkehr liegengebliebene Arbeit selbst aufholen muss. Karriere/Weiterbildung: Durch die Zusammenarbeit mit Industriepartnern entwickelt sich das Thema Weiterbildung in eine positive Richtung. Es gibt mehr Angebote und neue Impulse. Wer jedoch gefördert werden möchte, muss selbst aktiv bleiben – von allein passiert wenig. Weiterbildungen aus eigener Initiative wurden in der Vergangenheit meist bewilligt, inklusive Kostenübernahme. Das ist grundsätzlich lobenswert, zeigt aber auch: Ohne Eigeninitiative läuft hier nicht viel. Gehalt/Sozialleistungen: Grundsätzlich werden ordentliche Gehälter gezahlt – zu knapp kommt niemand. Ob das Gehalt jedoch immer im Verhältnis zu Aufgaben, Verantwortung und Position steht, ist fraglich. In vielen Fällen scheint Sympathie mehr Einfluss auf die Höhe zu haben als objektive Maßstäbe. Abgesehen vom klassischen Gehalt und Firmenwagen mangelt es an innovativen Vergütungsmodellen. Vorschläge zu Zusatzleistungen wie Kita-Zuschuss, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, Erfolgsbeteiligung, Essenszuschuss oder Gruppenversicherungen (z. B. Zahnzusatz, Unfallversicherung) bleiben meist ungehört – obwohl ein Unternehmen dieser Größe hier Potenzial hätte. Stattdessen ist eher ein Rückgang zu beobachten: Bestehende Benefits werden gestrichen oder eingeschränkt, neue entstehen kaum. Umwelt-/Sozialbewusstsein: Im Bereich Umweltbewusstsein passiert wenig aktiv. Es gab wiederholt Bestrebungen, nachhaltiger zu wirtschaften oder umweltfreundlichere Maßnahmen umzusetzen – letztlich scheiterte vieles jedoch am Kostenfaktor. Wenn es ums Geld geht, wird „grün denken“ meist verworfen. Das soziale Engagement hingegen verdient Anerkennung: Die langjährige und ernsthaft gelebte Zusammenarbeit mit den Elbe-Werkstätten ist ein echtes Aushängeschild. Die betroffenen Kolleg:innen werden im Alltag integriert und wertgeschätzt. Inklusionsmitarbeitende erhalten zudem eigene, respektvolle Teamevents wie Segeltouren auf der Elbe oder inklusive Kochkurse mit Überraschungsparty – das ist gelebtes Miteinander. Kollegenzusammenhalt: Innerhalb der eigenen Abteilung oft wie eine kleine Familie – man arbeitet eng zusammen, unterstützt sich und gewinnt zum Teil Freund:innen fürs Leben. Abteilungsübergreifend sieht das leider anders aus: Hier wird schnell mit dem Finger auf andere gezeigt, statt Verantwortung zu übernehmen. Es herrscht häufig Missgunst und echtes Miteinander über Bereichsgrenzen hinweg ist selten. Umgang mit älteren Kollegen: Man muss zwischen Alter und Unternehmenszugehörigkeit unterscheiden. Ältere Kolleg:innen – also 50+ – sind durchaus willkommen und werden eingestellt, es gibt auch einige langjährige Mitarbeitende in verantwortungsvollen Positionen. Was jedoch die Wertschätzung langjähriger Betriebszugehörigkeit betrifft, sieht es mager aus: Jubilare wurden lange völlig übergangen. Inzwischen gibt es immerhin einen Blumenstrauß (für Männer wie Frauen) und ein obligatorisches Foto – allerdings ohne Kontext oder sichtbare Anerkennung. Wer ist das? Was macht die Person? Welches Jubiläum? Bleibt meist unbeantwortet. Vorgesetztenverhalten: Menschlich sind die meisten Führungskräfte absolut in Ordnung – das Miteinander ist meist respektvoll, und der Umgang auf Augenhöhe sorgt für ein grundsätzlich würdiges Arbeiten. Leider mangelt es jedoch vielen Vorgesetzten deutlich an Führungskompetenz. Es fehlt an Klarheit, Verantwortungsbewusstsein, regelmäßigen Feedbackgesprächen und einem grundlegenden Verständnis dafür, wie man Teams motiviert, mitnimmt und entwickelt. Führung wird häufig eher verwaltet als gelebt. Arbeitsbedingungen: Stark abhängig vom Einsatzort. Die Bürogebäude sind altersentsprechend modernisiert – mit neuen höhenverstellbaren Tischen, ergonomischen Stühlen und aktuellen PCs lässt es sich gut arbeiten. Hier ist ein angenehmes Arbeitsumfeld gegeben. Die Eventflächen reichen von geschichtsträchtig bis hochmodern – das spiegelt sich auch in der Ausstattung wider. Ganz anders sieht es in der Produktion mit Lager aus: Dort verfällt das Gebäude zunehmend und erinnert eher an eine Ruine als an einen zeitgemäßen Arbeitsplatz. Kommunikation: In der alltäglichen Zusammenarbeit meist auf Augenhöhe – das ist positiv. Allerdings mangelt es oft an klarer Struktur: Viele Meetings finden ohne definiertes Ziel oder konkreten Mehrwert statt. Zwar ist eine leichte Verbesserung erkennbar, aber angesichts der Unternehmensgröße sitzt man häufig einfach nur Zeit ab. Der Teilnehmerkreis ist oft unausgewogen – in unwichtigen Runden zu groß, in entscheidenden Besprechungen dagegen zu klein oder falsch besetzt. Gleichberechtigung: Grundsätzlich gilt: Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied – Engagement wird gesehen, aber nicht immer fair belohnt. Mütter werden nach der Elternzeit wieder integriert, allerdings häufig mit veränderten, teils weniger anspruchsvollen Aufgaben. Das Geschlechterverhältnis in den Abteilungsleitungen ist leicht frauenlastig (ca. 60:40), was aber kein Nachteil sein muss. Problematisch ist eher, dass Arbeitsklima, Aufgabenverteilung, Gehalt und Zugang zu Benefits oft von Sympathie abhängen – nicht von objektiven Kriterien. Interessante Aufgaben: Sagen wir so – langweilig wird es definitiv nie. Ob wirklich alle Aufgaben als „interessant“ durchgehen, sei dahingestellt. Aber wer Abwechslung sucht und gerne täglich den Nervenkitzel schätzt, scheinbar unlösbare Aufgaben mit begrenzten Mitteln zu bewältigen, ist hier genau richtig. Improvisationstalent ist von Vorteil.
Anonym
Schlecht am Arbeitgeber finde ich: Absolut eine Wertschätzung langjähriger Mitarbeiter, egal in welcher Hinsicht. - Jeder ist ersetzbar- Offene Aussage der GF Null komma Null familienfreundlich, was überhaupt nicht mehr zeitgemäß ist. - Teilzeitmamis werden nicht eingestellt - Offene Aussage der GF Während Corona wurden alle ins Großraumbüro gepackt. Der Wunsch nach Homeoffice in dem Zusammenhang wurde über 1,5 Jahre ignoriert. Für jede Beantragung heutzutage muss man beim Vorgesetzten Rechenschaft ablegen. Außer in höheren Positionen gibt es zum Abschied kein Danke oder Ähnliches, auch bei langjährigen Mitarbeitern. Wie schon gesagt, jeder ist ersetzbar. In dem Sinne bedanke ich mich für viele verschwendete Jahre. Ich weiß jetzt das es definitif besser geht! Verbesserungsvorschläge: Wertschätzung kann so einfach sein, faire Bezahlung für langjährige Mitarbeiter ebenso. Kollegenzusammenhalt: Oberflächlich ganz gut,
Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Viele Freiheiten aber nur im gewissen Rahmen was auch gut ist Schlecht am Arbeitgeber finde ich: Die Instandsetzung oder Erneuerung vieler Dinge, auch abseits vom Blick der Gäste Verbesserungsvorschläge: Mehr auf Mitarbeiter eingehen und auch bei langjährigen Mitarbeitern mal die Meinungen Ernst zu nehmen
Anonym
Arbeitsatmosphäre: Auf den Veranstaltungen mit den Kollegen gut Work-Life-Balance: Ist Gastro- und Event bedingt schwierig Karriere/Weiterbildung: Man hat Chancen aufzusteigen Gehalt/Sozialleistungen: Gehalt könnte für die Arbeitsleistung höher sein Umwelt-/Sozialbewusstsein: Wird viel weg geschmissen Kollegenzusammenhalt: Einzelne Teams halten schon sehr zusammen Vorgesetztenverhalten: Haben einen oft im Stich gelassen. Man war oft auf sich selbst gestellt. Arbeitsbedingungen: Teilweise veraltete Arbeitsmaterialien und alte IT Kommunikation: Könnte innerhalb der einzelnen Abteilungen besser sein Interessante Aufgaben: Abwechslungsreiche und interessante Aufgaben.
Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Nach außen hin hat das Unternehmen einen ganz guten Ruf, was es mir bei der Jobsuche etwas vereinfacht hat. Grundsätzlich bin ich dankbar für die tollen Kollegen, es gab nicht nur schlechte Zeiten. Schlecht am Arbeitgeber finde ich: Gutes wird als Selbstverständlich angesehen, schlechtes kriegt man direkt um die Ohren gehauen. Mehr Feedbackgespräche und auch Lob zwischendurch können Wunder bewirken. Mitarbeiterevents finden in eigenen Locations statt, wo die eigenen Mitarbeiter auch noch ARBEITEN dürfen nur um Kosten zu sparen, das geht gar nicht. Verbesserungsvorschläge: Die Wertschätzung des Mitarbeiter ist schlichtweg gar nicht vorhanden, dabei ist es doch so einfach. Ich kenne keinen ehemaligen Kollegen, der nie etwas beim direkten Vorgesetzten oder bei der Geschäftsführung angesprochen hat. Leider wird sich dieses massenhaft schlechte Feedback nicht zu Herzen genommen und es wird alles wie immer gemacht. Eine solch hohe Personalfluktuation ist selbst in dieser Branche nicht normal, sodass man sich hier mal an die eigene Nase fassen sollte (wenn man selbst als Lagermitarbeiter beim großen Schweden mehr verdient als ein Vertriebler). Arbeitsatmosphäre: Es wird leider extrem viel Druck gemacht, wenn die Zahlen in einem Monat nicht stimmen. Anstatt nach möglichen Ursachen zu suchen werden direkt die Mitarbeiter verantwortlich gemacht, obwohl das Problem auch anderen Ursprungs ist. Wenn alles gut läuft ist die Atmosphäre in Ordnung. Image: Viele freuen sich über die Kündigung eines Kollegen, sollte es nicht eigentlich das Gegenteil sein? Work-Life-Balance: Unter der Woche war es in meiner Abteilung in Ordnung. Etwas Gleitzeit mussten wir uns erkämpfen, was aber auch stark von Kundenterminen abhing. Erwartung der GF lag aber weitaus höher, sodass auch eine Wochenendbereitschaft auf einmal normal war. Das hat mMn nicht mehr so viel mit einer Work-Life-Balance zu tun. Karriere/Weiterbildung: Man steckt eher in seiner Postition fest und hat selten (nur im "Glücksfall" ;-) ) eine Möglichkeit weiter nach oben zu klettern. Generell werden die Mitarbeiter nicht gefördert und es gibt keinen (geldlichen) Zuschuss für eine Weiterbildung. Gehalt/Sozialleistungen: Leider absolut unterirdisch, selbst für die Branche. Azubis kommen ohne weiteren Job oder weitere Unterstützung in Hamburg nicht über die Runden. Das Provisionssystem ist aufgrund mangelndem Tracking nicht richtig durchsichtig und das Gehalt kratzt an der unteren Grenze. Sowohl als Azubi und Festangestellte erhält man keinen Nacht- oder Sonntagszuschlag, wenn man im Service aushilft, etc. Die Sozialleistungen sind mMn das bare minimum, auch hier gibts noch Luft nach oben. Umwelt-/Sozialbewusstsein: Ist in der Gastro ja auch immer so eine Sache. Generell gibt es hier keine besonderen Standards von Tierhaltung oder der Herkunft von Käse, etc. Meiner Meinung spiegelt sich das auch im Essen wieder (geringe Qualität). Zum wöchentlichen Meeting werden immer tausenden an Seiten ausgedruckt. Kollegenzusammenhalt: Innerhalb des eigenen Teams super, auch abteilungsübergreifend. Einige "Head of" sind sehr hilfsbereit und auch persönlich für einen da, andere wiederum gar nicht. Umgang mit älteren Kollegen: Ich lasse hier das C-Level mal raus. Der Umgang mit älteren Problemen war meist respektvoll. Vorgesetztenverhalten: Mal sehr kritisch, mal sehr entspannt. Kommt viel auf den Status an, den man innerhalb der Firma hat. Gerade zu direkten Vorgesetzten meist problemlos, zur GF hin aber sehr problematisch und nicht vorzeigbar. Arbeitsbedingungen: Modernes Büro, gute Anbindung. Die Mitarbeiter bekommen keine Homeoffice Ausstattung. Hier gibt es definitiv noch sehr viel Handlungsbedarf. Die Technik im Büro ist leider sehr durchmischt, einen zweiten Bildschirm gibt es nach mehrmaligem Nachfragen auch nicht. Durch die zentrale Anbindung ist es zu jeder Jahreszeit bei offenen Fenstern z.B. durch Baustellen, Weihnachtsmarkt, Straßenmusikern sehr laut, was durchaus die Konzentration beeinträchtigen kann. Kommunikation: Die Kommunikation im eigenen Team lief immer problemlos. Sobald es aber darüber hinaus ging haperte es immer an einigen Stellen. Leider ist der Leidtragende im Endeffekt immer der Kunde sowie das Team auf der Veranstaltung selbst. Gleichberechtigung: Der Vertrieb ist LEIDER sehr sehr Männerdominiert. Lediglich eine Frau im C-Level ist absolut nicht aussagekräftig. Auch in anderen Abteiliung sieht es nicht anders aus. Wenn man nach einer Schwangerschaft wieder in seinen normalen Job zurückkehren möchte hat eher schlechte Karten und wird im besten Fall in die Buchhaltung abgeschoben. Interessante Aufgaben: Die Auszubildenden durchlaufen viele Abteilungen, was immer wieder abwechselnde Aufgaben bedeutet. In meinem Team gab es vielfältige Aufgaben, wobei ein Tag meist gleich abläuft. Generell ist der Eventbereich sehr saisonabhängig, sodass mal mehr und mal weniger zu tun ist. Während Corona war der Umgang mit den Mitarbeitern eine absolute Katastrophe und Belastprobe. Während alle Angst vor Corona hatten mussten die Mitarbeiter von Nord Event fleißig Corona-Test entnehmen und auswerten. Ich habe mitbekommen, dass einige dies nicht wollten da sie selbst Risikopatienten sind, o.ä. mussten diese ebenfalls zu den Testungen. Danach folgte monatelange Kaltakquise im Büro mit erheblichem Druck der GF.
Nord Event GmbH erreicht aktuell 3,5 von 5 Sternen aus 82 unabhängigen Bewertungen — Gesamturteil „Gut“. Zur Einordnung: der Firmensitz (Spitalerstraße 11, 20095 Hamburg, Deutschland) ist öffentlich dokumentiert, Kontaktdaten liegen offen. Alle Stimmen bleiben öffentlich: erfahrungen.app löscht keine Bewertungen gegen Geld.
Kundinnen und Kunden bewerten Nord Event GmbH im Schnitt mit 3,5 von 5 Sternen („Gut“) auf Basis von 82 Bewertungen. 82 davon stammen aus den letzten 12 Monaten.
Nord Event GmbH hat seinen Sitz in Spitalerstraße 11, 20095 Hamburg, Deutschland. Die Angabe stammt aus öffentlichen Quellen und dem Impressum.
Nein. Das Profil von Nord Event GmbH ist öffentlich, aber nicht vom Unternehmen beansprucht. Deshalb kann Nord Event GmbH hier nicht auf Bewertungen antworten. Die Firma kann das Profil kostenlos beanspruchen.
Nord Event GmbH antwortet hier nicht auf Bewertungen. Ohne beanspruchtes Profil kann die Firma hier nicht antworten.
Nein. erfahrungen.app löscht, versteckt oder verkauft keine Bewertungen — auch nicht für verifizierte Unternehmen. Firmen können öffentlich antworten, aber Kritik bleibt stehen.
Auch nicht für Geld. Unclaimed ist fair. Claimed gibt das Mikrofon — nicht den Radiergummi.