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Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Den Obstkorb, aber nur am Anfang der Woche. Spätestens dienstags sind nur noch verschrumpelte Äpfel übrig. Schlecht am Arbeitgeber finde ich: Alles andere: Die miserablen Arbeitsbedingungen, das inkompetente Management, die unerreichbaren Bonusziele, die fehlende Wertschätzung, die pseudomodernen Methoden, das lächerliche Gehalt und die absoluten Nullkarrierechancen. Verbesserungsvorschläge: - Höchste Zeit, die Scheinheiligkeit abzulegen und echte Verbesserungen durchzuführen statt nur darüber zu reden. - Gehalt und Bonusstruktur dringend überarbeiten – fair und transparent gestalten. Wie wäre es mal mit marktüblichen Gehältern? - Mitarbeiter ernst nehmen und nicht ständig mit leeren Versprechen abspeisen. - Den pseudomodernen Anstrich aufgeben und tatsächliche Agilität einführen. - Verantwortung für die miserable Codequalität übernehmen und dafür sorgen, dass Projekte auch mal ordnungsgemäß abgeschlossen werden. - Aufstiegsmöglichkeiten nach Leistung und nicht nach Dauer der Betriebszugehörigkeit gestalten. Arbeitsatmosphäre: Die Arbeitsatmosphäre ist eine Mischung aus Frustration und Resignation. Es herrscht ständige Unzufriedenheit, die durch die lächerlichen "Bonusversprechen" und die fehlende Anerkennung für geleistete Arbeit nur verstärkt wird. Motivation wird hier systematisch zerstört. Image: Nach außen will das Unternehmen modern und innovativ wirken, aber in Wirklichkeit wird hier immer noch nach Wasserfall-Prinzip gearbeitet. Scrum wird nur benutzt, um den Anschein von Agilität zu wahren. Das Image ist so künstlich wie die "Benefits", die niemanden glücklich machen. Work-Life-Balance: Die ist tatsächlich in Ordnung. (Es gibt ein paar Spezialisten, die regelmäßig freiwillig Überstunden macht, aber da ist man dann selbst dran schuld.) Karriere/Weiterbildung: Wer hier auf Karriere hofft, kann das vergessen. Aufstiegsmöglichkeiten gibt es nur für diejenigen, die am längsten durchhalten – Leistung spielt absolut keine Rolle. Weiterbildung? Davon kann man nur träumen. Man sitzt hier fest. Gehalt/Sozialleistungen: Das Gehalt ist ein schlechter Witz und die größte Red Flag an diesem Unternehmen. Lichtjahre unter dem Durchschnitt, ohne realistische Chance auf Erhöhungen. Pro Jahr gibt es maximal eine Gehaltserhöhung um 0-1%. Und die gibt es nicht nach Leistung, sondern wird dann per Gießkanne verteilt. Selbst wenn man eine Gehaltserhöhung anspricht und mit der guten eigenen Leistung begründet, wird man mit lächerlichen Ausreden abgespeist. Bonuszahlungen sind reine Augenwischerei und sowieso nicht erreichbar. Der Bonus wird an Ziele gekoppelt, auf die man keinen Einfluss hat und diese Ziele werden von oben vorgegeben. Die Ziele werden so hoch angesetzt, dass sie faktisch nicht erreichbar sind. Das Sahnehäubchen: Die letzte Zahlung nach meinem Austritt wurde erst nach Einschaltung eines Anwalts beglichen. Umwelt-/Sozialbewusstsein: Umweltbewusstsein wird als dogmatische Religion betrieben, aber in der Praxis sieht es anders aus. Man wird dazu gezwungen, die Treppe zu nehmen, um "umweltbewusst" zu sein, während auf den Toiletten gleichzeitig fleißig Papiertücher verschwendet werden. Reine Heuchelei. Kollegenzusammenhalt: Die Kollegen versuchen das Beste aus der miserablen Situation zu machen, aber auch hier haben viele bereits innerlich gekündigt. Es gibt viel Grüppchenbildung und hinter dem Rücken wird oft kräftig gelästert. Ein echter Teamgeist ist nicht zu erkennen. Umgang mit älteren Kollegen: Ehrlicherweise einwandfrei (Zumindest wurde niemand aufgrund seines Alters benachteiligt). Vorgesetztenverhalten: Vorgesetzte? Eher Despoten. Entscheidungen werden von oben durchgedrückt, egal wie sinnlos sie sind. Technische Diskussionen gibt es nicht – es wird diktiert, nicht diskutiert. Anregungen oder Verbesserungsvorschläge werden ignoriert oder lächerlich gemacht. Arbeitsbedingungen: Unterirdisch. Der vielgelobte Obstkorb kann über die katastrophalen Arbeitsbedingungen nicht hinwegtäuschen. Weniger als 30 Tage Urlaub und lächerliche "Gehaltserhöhungen" von 0 bis 1 Prozent machen die Arbeit zur reinen Qual. Kommunikation: Offene Kommunikation? Fehlanzeige! Vorschläge werden im Keim erstickt mit Sätzen wie: "Das haben wir schon immer so gemacht. Können wir das bitte so lassen?" Man wird oft genug mit sinnlosen Meetings bombardiert, in denen ewig lange diskutiert wird, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Gleichberechtigung: Neutral. Ich konnte weder eine Bevorzugung noch eine Benachteiligung von Frauen feststellen. Interessante Aufgaben: Interessant? Wohl kaum. Man wird in Bereiche gesteckt, die nicht zu den eigenen Fähigkeiten passen, und wird dann für das Versagen verantwortlich gemacht. Aufgaben sind monoton, innovationsfeindlich und oft sinnlos. Außerdem bereitet die Qualität des Softwarecodes Alpträume. Der Code wurde nie für den Produktiveinsatz gebaut, sondern war als Prototyp bestimmt - das merkt man auch an der Menge der Kunden-Defects, die bei einer ordentlichen Codequalität viel geringer wäre.
Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Die Kollegen, der Zusammenhalt
Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Der gute Umgang untereinander, egal ob Kollege oder Vorgesetzter. Schlecht am Arbeitgeber finde ich: Gehaltsverhandlungen sind etwas schwierig. Arbeitsatmosphäre: Absolut in Ordnung. Gehalt/Sozialleistungen: Das Gehalt wird absolut pünktlich bezahlt. Einmal im Jahr eine Sonderzahlung bis 100%. Umwelt-/Sozialbewusstsein: Es wird großen Wert auf Umwelt und Sozialbewusstsein gelegt. Arbeitsbedingungen: Sehr gut. Kommunikation: Könnte teilweise etwas offener sein
Anonym
Schlecht am Arbeitgeber finde ich: Hier ist ein Durchzug an Kollegen wie ich es noch nie erlebt habe. Es kommen fast nur völlig unerfahrene (1. Job) neu Hinzu die Überstunden machen noch und nocher (am besten noch am We arbeiten). Und die erfahrenen bekommen keine Aufstiegschancen, weil andere mehr arbeiten...
Anonym
Arbeitsatmosphäre: Tolles Arbeiten im Team, gute Fehlerkultur, innovativ Karriere/Weiterbildung: Durch eher flache Hierarchien (insbesondere im Bereich Finanzen und Controlling) sind die Aufstiegschancen eher gering. Kollegenzusammenhalt: Tolles interkulturelles Team mit fairem Umgang Gleichberechtigung: In den Führungsetagen dürfte es noch mehr Frauen geben. Hier ist noch Platz für Entwicklung. Interessante Aufgaben: Abwechslungsreiche Aufgaben, die auch über die normale Jobbeschreibung hinausgehen (sofern dafür Interesse besteht).
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