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Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Hohe Flexibilität. Starker Zusammenhalt unter Kolleginnen und Kollegen. Einzelne Führungskräfte mit Haltung und Verstand. Schlecht am Arbeitgeber finde ich: Führung ohne Konzept. Entscheidungen ohne Strategie. Kommunikation ohne Inhalt. Veränderung ohne Wirkung. Verbesserungsvorschläge: Weniger Verkündung, mehr Substanz. Weniger Kontrolle, mehr Vertrauen. Nicht Veränderung inszenieren, sondern Verantwortung ermöglichen. Arbeitsatmosphäre: Die Atmosphäre wirkte auf mich zunehmend wie eine Mischung aus Dauerumbau, ohnmächtiger Erschöpfung und stillem Rückzug. Eine Tranformationsidee jagte die nächste. Besonders irritierend fand ich die Maßnahme, das Verhältnis von Führungskräften zu Entwickler:innen angeblich verbessern zu wollen, indem man Führungskräfte kündigte und neue Führungsrollen anschließend mit Entwickler:innen besetzte. Die Statistik wurde bereinigt, das Problem verschärft, die Atmosphäre damit von Unsicherheit, Überforderung und stets alarmbereitem Misstrauen geprägt. Work-Life-Balance: Die Work-Life-Balance lag für mich zu großen Teilen in der eigenen Verantwortung. Flexible Arbeitszeiten, faire Homeoffice-Regelung, auch kurzfristig abgestimmte private Termine waren immer möglich. Umwelt-/Sozialbewusstsein: Umwelt- und Sozialverantwortung wurde regelmäßig kommuniziert. In der Umsetzung wirkte das auf mich uneinheitlich und wenig konsequent. Soziale Verantwortung beginnt im Inneren. Dort war sie für mich am wenigsten erkennbar. Karriere/Weiterbildung: Ich habe von gezielter Förderung profitiert, unter anderem durch Führungskräfte, die Entwicklung ernst genommen und unterstützt haben. Rollenwechsel, Weiterbildung und Training on the Job waren möglich und wirkungsvoll. Ein Teil dieser Personen ist noch im Unternehmen, andere haben es im Zuge der Umstrukturierungen verlassen. Ob individuelle Entwicklung weiterhin in dieser Qualität möglich ist, kann ich nicht einschätzen. Kollegenzusammenhalt: Ich habe den Zusammenhalt als stark erlebt. Aus meiner Sicht vor allem deshalb, weil Führung oft ausfiel und sich die Teams gegenseitig aufgefangen haben. Wo Orientierung fehlte, entstanden eigene Strukturen. Was oben nicht funktionierte, wurde unten durch Haltung, Initiative und Zusammenarbeit bestmöglich kompensiert. Umgang mit älteren Kollegen: Im Alltag war der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen respektvoll und kollegial. Erfahrung wurde genutzt, solange sie ins operative Raster passte. Ab einem gewissen Alter wirkte es allerdings so, als zähle nicht mehr, was jemand kann, sondern was er kostet. Manche Entscheidungen ließen vermuten, dass die Wertschätzung mit der Nähe zur Rente abnimmt. Vorgesetztenverhalten: Ich habe viele Führungskräfte auf persönlicher Ebene geschätzt. Auf inhaltlicher Ebene wirkte Führung oft wie eine Rolle, die man erfüllt, ohne sie auszufüllen. Für mich fehlte sowohl der Wille als auch die Fähigkeit, Verantwortung zu teilen und Entscheidungen auf einer belastbaren Grundlage zu treffen. Zahlen, Daten, Fakten spielten oft nur eine Rolle, wenn sie zur vorgefassten Meinung passten. Es entstand der Eindruck, dass strategische Entscheidungen eher aus Reflexen als aus Überzeugung getroffen wurden. Große Veränderungen wirkten nicht geplant, sondern wie Nebenprodukte impulsiver Ideen, die dann halbherzig durch die Organisation geschoben wurden. Der Rückzug in alte Top-down-Muster wirkte nicht wie eine Entscheidung, sondern wie ein Eingeständnis. Arbeitsbedingungen: Die Homeoffice-Ausstattung war funktional und zuverlässig. Vor Ort gab es Großraumbüros mit flexibel buchbaren Plätzen. Keine Klimaanlage. Bei den Tools entstand der Eindruck, dass Entscheidungen vor allem aus Budgetgründen getroffen wurden. Wichtige Werkzeuge wurden erst großflächig eingeführt und kurz darauf durch weniger geeignete Alternativen ersetzt. Kommunikation: Für mich wirkte die interne Kommunikation wie eine Disziplin im eleganten Vermeiden. Sobald es ernst wurde, wurde viel gesagt und wenig mitgeteilt. Relevante Informationen kamen oft zu spät oder gar nicht, kritische Themen wurden elegant umschifft. Es entstand der Eindruck, dass Kommunikation vor allem dazu diente, Aktivität zu simulieren und Verantwortung zu umgehen. Orientierung war selten das Ziel, eher der Anschein von Kontrolle. Gehalt/Sozialleistungen: Das Gehalt empfand ich als marktüblich, aber nicht besonders dynamisch. Zusätzliche Verantwortung wurde meiner Erfahrung nach nicht grundsätzlich mit entsprechender Vergütung verbunden. Wer Führung übernimmt, sollte das nicht als unbezahltes Zusatzangebot verstehen müssen. Gleichberechtigung: In meinem direkten Arbeitsumfeld war Gleichberechtigung selbstverständlich. Im Alltag wurde kollegial zusammengearbeitet, unabhängig von Herkunft oder Geschlecht. Die Führung schien hingegen wie ein geschlossener Kreis unter seinesgleichen. Für mich wirkte das wie eine Altherrenrunde am Stammtisch, die sich lieber gegenseitig absichert statt neue Stimmen zuzulassen, gar nicht aus Feindseligkeit, sondern weil es einfach bequemer ist, sich nicht mit Widerspruch, Wandel oder anderen Wirklichkeiten beschäftigen zu müssen. Interessante Aufgaben: Die Themen waren fachlich vielfältig und grundsätzlich spannend. Aus meiner Sicht fehlte jedoch der Wille, sie iterativ und lernbasiert anzugehen. Statt pragmatisch zu testen, zu verwerfen und gezielt auszubauen, wurden direkt große Projekte gestartet und das oft auf wackliger Grundlage. Für mich wirkte das wie der Versuch, Massivhäuser in den Sumpf zu stellen, während man das Fundament noch diskutiert. Agiles Arbeiten war offiziell erwünscht, wurde bei größeren Vorhaben aber konsequent ignoriert. Die Aufgaben blieben dadurch theoretisch interessant, praktisch oft frustrierend.
Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Gehalt kommt pünktlich. Schlecht am Arbeitgeber finde ich: Was soll man noch gut finden wenn man nur noch unsicher ist, was wohl als nächstes geschehen wird und die Vorgesetzen lügen. Verbesserungsvorschläge: Der freie Fall ist am laufen. Da ist nichts mehr zu retten. Ich vermute diese Firma wird in 2-3 Jahren aufgekauft also rette sich wer kann. Arbeitsatmosphäre: Stimmung mittlerweile auf dem Nullpunkt. Zwischen genervt und nervös was denn nun als nächstes geschieht. Image: Wenn man sich eigene Bewertungen schreibt sobald was kritisches kommt sagt das alles. Und die Antworten der HR hier sind nur heiße Luft. Die helfen nicht und man kann der HR auch nicht trauen. Work-Life-Balance: Sie lassen immer mehr Leute zusätzliche Jobs übernehmen von welchen die gekündigt haben/wurden. Andere sitzen dafür einfach nur rum. Karriere/Weiterbildung: Karriere nur wenn man wartet bis man zufällig dran ist oder sich mit Vorgesetzten gut stellt. Gehalt/Sozialleistungen: Gehalterhöhung wird seit Jahren versprochen. VERSPROCHEN! Kollegenzusammenhalt: Die besten sind fast alle weg oder am gehen. Der Anteil der hinterlistigen nun deutlich größer. Umgang mit älteren Kollegen: Mittlerweile wird man zur Rente gezwungen. Und man kann hier auch über 15 Jahre arbeiten das dankt dir keiner. Vorgesetztenverhalten: Lächerlich. Sie grinsen und verkaufen alles als knorke während sie andere ausnutzen um ihre Inkompetenz zu verschleiern. Versuchen hintenrum auf Kosten ihres Teams Karriere zu machen. Empathie nur vorgespielt. Arbeitsbedingungen: Wenn zu viele im Büro sind ist es oft unmöglich sich zu konzentrieren. Kommunikation: Infos werden bewusst zurückgehalten. Teilweise wissen wirklich alle bescheid und es wir trotzdem als frisch und neu verkauft. Gleichberechtigung: Wenn Frauen in Führungspositionen so gewählt werden, dass sie führenden Männern nach dem Mund tanzen ist das keine Gleichberechtigung. Interessante Aufgaben: Wenn selbst deine Vorgesetzten nicht wissen, was man tun soll sind die Aufgaben überschaubar interessant.
Anonym
Image: Auf Social Media wird immer angepriesen wie aktiv man bezüglich der Mitarbeiter ist, jedoch ist das meistens nur ein kleiner Teil der Firma. Kommunikation: Sehr schlechte Kommunikation. Es wird leider hinter einem hergezogen. Angeblich flache Hierarchien werden nicht beachtet, Vorgesetzte meinen herablassende Sprüche abzulassen
Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Man kann sich wirklich gut einbringen und sich in unterschiedliche Richtungen perspektivisch entwickeln - USU hat ein breitgefächertes und attraktives Personalentwicklungsangebot, das sich nicht verstecken muss. Verbesserungsvorschläge: Schade, dass die Mitarbeiterbeteiligung wieder vom Tisch ist. Work-Life-Balance: Die kann sich jeder weitestgehend selbst bestimmen - die angebotenen Modelle und Flexibilität sind gut. Gehalt/Sozialleistungen: Gehälter kommen immer verlässlich und pünktlich - USU bewegt sich gehaltlich im Mittelfeld. Arbeitsbedingungen: Unsere Büros sind mittlerweile sehr gut und modern ausgestattet. Interessante Aufgaben: Jeder hat die Möglichkeit gestaltend mitzuwirken - es gibt genügend Richtungen, in die sich jede(r) entwickeln kann.
Anonym
Gut am Arbeitgeber finde ich: Das Gehalt kommt pünktlich, die Kantine und das Kochteam, (noch) freies E-Laden. Schlecht am Arbeitgeber finde ich: Man gibt sich nicht einmal Mühe die guten Bewertung, die man offensichtlich selbst schreibt wenigstens etwas zu kaschieren. In den kritischen Bewertungen kann ich keine Lüge erkennen. Es ist mittlerweile deutlich schlimmer. Friss oder Stirb ist angesagt. Menschen sind hier austauschbare Ware geworden.
USU Solutions erreicht aktuell 3,5 von 5 Sternen aus 371 unabhängigen Bewertungen — Gesamturteil „Durchschnittlich“. Zur Einordnung: der Firmensitz (Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland) ist öffentlich dokumentiert, Kontaktdaten liegen offen. Alle Stimmen bleiben öffentlich: erfahrungen.app löscht keine Bewertungen gegen Geld.
Kundinnen und Kunden bewerten USU Solutions im Schnitt mit 3,5 von 5 Sternen („Durchschnittlich“) auf Basis von 371 Bewertungen. 371 davon stammen aus den letzten 12 Monaten.
USU Solutions hat seinen Sitz in Spitalhof, 71696 Möglingen, Deutschland. Die Angabe stammt aus öffentlichen Quellen und dem Impressum.
Nein. Das Profil von USU Solutions ist öffentlich, aber nicht vom Unternehmen beansprucht. Deshalb kann USU Solutions hier nicht auf Bewertungen antworten. Die Firma kann das Profil kostenlos beanspruchen.
USU Solutions antwortet hier nicht auf Bewertungen. Ohne beanspruchtes Profil kann die Firma hier nicht antworten.
Nein. erfahrungen.app löscht, versteckt oder verkauft keine Bewertungen — auch nicht für verifizierte Unternehmen. Firmen können öffentlich antworten, aber Kritik bleibt stehen.
Auch nicht für Geld. Unclaimed ist fair. Claimed gibt das Mikrofon — nicht den Radiergummi.