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Cornelia Polney
Ich war vom 06.08.bis zum 15.08.26 im Vivantes Neukölln und ich kann nur sagen, dass ich nur positive Erfahrungen gemacht habe. Über die Rettunsstelle kam ich am Abend in die Klinik. Man kümmerte sich gleich um mich, aber natürlich dauerte es einen Moment bis ein passender Arzt für meine Situation gefunden war. Und ja, es kam mir auch erst sehr lange vor, bis ich, und vor allem meine Tochter, die mich in die Klinik gebracht hatte, erfahren haben, was nun weiter mit mir geschieht. Aber, der Arzt musste sich ja auch erst einmal einlesen in meine Akte und ein paar Untersuchungen erst einmal auswerten, bevor er sagen konnte, wie es weiter geht. In der Zeit, wo ich dort auf einer Liege gelegen habe, habe ich mitbekommen, was dort in der Rettungsstelle los ist und ich kann nur sagen, das war die Hölle, was das Personal dort leisten muss. Dazu kamen immer noch die Probleme mit den Spachbarrieren, die dann zusätzlich gelöst werden mussten. Die Ärzte haben dort kaum eine ruhige Minute. Ich kam dann in der ersten Nacht auf die Wachstation, wo ich auch hervorragend versorgt wurde. Ein kleiner netter (ich vermute aus Vietnam stammender) Pfleger hat sich so gut um mich gekümmert und hatte wirklich auch die Ruhe dabei weg. Durch ganz starke Schmerzen, hatte ich ihn sicher etwas genervt mit meinem laufenden Klingeln, aber nicht ein böses Wort kam ihm über die Lippen, was ich eine Nacht zuvor im Ameos-Klinikum in Halberstadt ganz anders erlebt hatte. Da wurde man regelrecht angeschnauzt, wenn man sich gewagt hatte, zu klingeln. Auch der diensthabende Arzt begrüßte mich mit den Worten: "Keine Sorge, wir kümmern uns gut um sie!" Da fühlt man sich dann wirklich gut aufgehoben. Am nächsten Tag kam ich auf die Station 48 und auch dort gab es nichts auszusetzen. Die kümmerten sich alle rührend um einen und auch dort wurde ich nicht angeschnauzt oder Ähnliches, wenn ich geklingelt habe. Und das war einige Tage, vor allem Nächte lang oft der Fall, ehe es mir wieder besser ging. Die Ärzte und die Pfleger taten wirklich alles dafür, damit es einem besser ging, was gerade in diesem Fall nicht so leicht war zu Beginn, denn man brauchte erst noch einige Untersuchungsergebnisse, die man aber noch nicht so schnell haben konnte. Ich wurde für ein CT mit Kontrastmittel in die Radiologie gebracht, wo ich auch dort nur nette Ärzte und Helfer kenne lernen durfte. Vor allem der Patrick Neumann, der bei der Untersuchung mir zur Seite stand, ist solch ein netter, empathischer Mann, ohne den ich diese Untersuchung niemals durchgestanden hätte. Er hat mir immer wieder gut zugeredet und mir damit Kraft gegeben, diese Untersuchung nicht abzubrechen und die Tortour durchzustehen. Die Ärzte waren natürlich phantastisch und ich bekam auch von ihnen Zuspruch, aber dieses einfühlsame Begleiten kam am meisten von diesem jungen Mann. Es war wirklich schön, zu sehen und zu erleben, dass es wirklich noch tolles Personal in den Abteilungen der Klinik gibt. Besonders hervorheben möchte ich noch einmal das tolle Team der Station 48, besonders die Diem D., den Thong Tran, den Karim (der hoffentlich seine Prüfung geschafft hat), Kerstin, Katja und den Engel der Station - die Karin, die uns das Essen brachte, mit uns duschen ging usw. Dass das Essen im Krankenhaus nicht so toll ist, das wissen wir ja alle, aber zeigen sie mir ein Krankenhaus, wo es gut ist. Ich glaube, das gibt es nicht. Das Budget passt mit gesundem Essen überhaupt nicht zusammen. Aber, das kann man verdrängen, weil es nicht das Wichtigste ist.
Mario Buboltz
Ich war am 08.05.2026 für eine Operation im Vivantes Humboldt-Klinikum Am Nordgraben 2 in Berlin auf Station 15, Zimmer 24. Bereits bei der Aufnahme habe ich mehrfach und ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich die Implantate bzw. die Platte, die aus meinem Fuß entfernt werden sollte, nach der Operation erhalten möchte. Dieser Wunsch wurde nicht nur bei der Aufnahme geäußert, sondern auch während der mehrfachen Anamnese und sogar im Anästhesiegespräch dokumentiert. Insgesamt musste ich dieselben Angaben mehrfach machen und habe jedes Mal erneut darauf hingewiesen, dass ich die entfernte Platte gerne mitnehmen möchte. Trotzdem erhielt ich die Platte nach der Operation nicht. Mir wurde erklärt, dass diese Information von einer OP-Schwester nicht weitergegeben worden sei. Für mich ist das nicht nachvollziehbar. Wenn Patienten dieselben Informationen mehrfach angeben und diese sogar dokumentiert werden, erwarte ich, dass solche Wünsche auch tatsächlich berücksichtigt oder zumindest zuverlässig weitergeleitet werden. Ebenfalls enttäuschend war die Situation am Abend der Operation. Eine Schwester fragte meinen Bettnachbarn und mich, ob wir einen Kühlakku für den operierten Fuß möchten. Wir bejahten dies. Kurz darauf wurde ihr von einer Kollegin mitgeteilt, dass dies für Patienten von Dr. Boack nicht vorgesehen sei. Die Kühlakkus wurden daraufhin wieder mitgenommen. Dass eine einfache Maßnahme zur Linderung von Beschwerden offenbar davon abhängt, von welchem Arzt man operiert wurde, hinterlässt bei mir einen sehr befremdlichen Eindruck. Besonders unangemessen empfand ich eine Aussage einer Schwester, als ich aufgrund starker Blähungen nach der Operation fragte, ob es etwas zur Linderung gäbe. Die Antwort lautete wörtlich: „Und was soll ich da jetzt machen? Soll ich dir meinen Finger in den Po stecken oder soll ich einen Korken holen und reindrücken?“ Eine solche Ausdrucksweise gegenüber einem frisch operierten Patienten halte ich für vollkommen unprofessionell und respektlos. In der darauffolgenden Nacht bat ich um eine neue Urinflasche, da die vorhandene seit dem Nachmittag nicht gewechselt worden war. Als mein Bettnachbar ebenfalls um eine neue Flasche bat, reagierte die Schwester sehr verärgert und warf uns sinngemäß vor, dies absichtlich zu tun und nicht zu bedenken, dass sie auch andere Aufgaben habe. Dabei befanden wir uns beide in strikter Bettruhe und waren auf Hilfe angewiesen. Die Essensversorgung war ebenfalls unzureichend. Mir ist bewusst, dass es zu diesem Zeitpunkt aufgrund eines Streiks in der Krankenhausküche Einschränkungen gab. Für Patienten änderte dies jedoch nichts daran, dass die Versorgung deutlich unter dem lag, was man während eines Krankenhausaufenthalts erwarten darf. Mein Bettnachbar und ich waren ruhige und kooperative Patienten. Wir haben das Personal nur dann gerufen, wenn es wirklich notwendig war. Nach zwei Tagen haben wir die angeordnete Bettruhe teilweise sogar selbstständig aufgegeben, weil wir das Pflegepersonal nicht zusätzlich belasten wollten. Mein Aufenthalt hat bei mir insgesamt den Eindruck hinterlassen, dass wichtige Informationen nicht zuverlässig weitergegeben werden, berechtigte Anliegen von Patienten teilweise nicht ernst genommen werden und einzelne Mitarbeitende einen Umgangston pflegen, der in einem Krankenhaus nichts zu suchen hat. Das empfinde ich als sehr enttäuschend.
Heinz Schreiner
In Vorbereitung einer Operation in drei Tagen war ich heute zu Voruntersuchungen im Vivantes Friedrichshain. Ich bin begeistert. Da ich komplexe Prozesse kenne, habe ich sehr grossen Respekt davor, wie ich durch die Maschinerie geschleusst wurde. Natrülichkann man nicht erwarten, dass es eine einzige Peron gibt, die jemanden durch die verschiedenen Fachabteilungen führt. So ein bissele Hirn muss man auch mitbringen und wenn kein Hirn da ist, dann muss man sich jemanden mitbringen, der begleitet. Seit 7:45 war ich unterwegs zwischen Anmeldung, Facharzt, Anästesie, EKG, Röntgen und vieles mehr und bin nach vier Stunden bereits durch. Klingt lange, aber ich bin damit nach nur 4 Stunden komplett durchgecheckt und für eine Operation, die mein Leben in Zukunft verbessert, vorbereitet. Wer glaubt, sein Leben zu retten, dauert nur 1 Stunde, dem wünsche ich einfach nur viel Glück. Ich habe tolle Ärzte, Krankenschwestern, Reinigungskräfte, Pfleger kennengelernt. Empathisch, offen, hilfsbereit. Schenken Sie bitte den Menschen, die sich um Ihren Körper kümmern, auch ein Lächeln. Sie haben es verdient und geben es tausendmal zurück.
No Name
Ich war vor kurzem in der Rettungsstelle im Vivantes Klinikum Spandau und habe nur gute Erfahrungen gemacht. Wir waren morgens um 06:30 Uhr vor Ort und ich wurde sofort bei der Anmeldung aufgenommen mit Vitalwerte Check und Blutentnahme. Es dauerte vielleicht 45 Min. bis eine sehr junge und super liebe Ärztin kam und mich auf den Kopf gestellt hat. Sie hat eine sorgsame Untersuchung durchgeführt und ein CT gemacht. Meine schlimmsten Befürchtungen konnten durch die Untersuchungen ausgechlossen werden. Ja... die Schwestern sind etwas (ich nenne es mal) ruppig, was ich jedoch verstehen kann. Wer selbst in diesem Beruf arbeitet kann das nachvollziehen und den Schwestern nicht böse sein. Ich danke dem gesamten Personal von der Rettung, dass ihr jeden Tag euer Bestes gebt und euch kümmert. Auch den Ärtzen*innen danke ich sehr.
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Der Verlauf rund um den stationären Aufenthalt meines Sohnes auf Station 8.11 im Zeitraum Juli bis September 2025 hinterlässt bei uns bis heute vor allem gesundheitliche Folgen, Erschöpfung, Vertrauensverlust und das Gefühl, mit den Konsequenzen weitgehend alleine gelassen worden zu sein. Es geht hierbei nicht um eine einzelne Unzufriedenheit, sondern um einen monatelangen Verlauf mit fehlendem Entlassungsbericht, ausbleibender Nachsorge, nicht ausgehändigten persönlichen Gegenständen und ständigem Hinterherlaufen bei unterschiedlichsten Stellen. Besonders belastend war, dass mein Sohn während des stationären Aufenthalts trotz bestehender Suchterkrankung und wiederholt geäußertem Abstinenzwunsch regelmäßig mit Drogenangeboten auf Station konfrontiert war, ohne dass dies erkennbar konsequent unterbunden wurde. Gleichzeitig entstand der Eindruck, dass Jugendliche, die Zustände ansprachen oder sich belastet zeigten, eher selbst zum Problem gemacht wurden. Es folgte eine akute Entlassung ohne Zustimmung. Mein Sohn hatte im gesamten Zeitraum immer wieder das Gespräch gesucht bezüglich einer anschließenden Anbindung an eine Reha oder Tagesklinik im Erwachsenensetting. Dieser Patientenwunsch wurde aus unserer Sicht weder ernst genommen noch umgesetzt. Stattdessen wurde ihm offenbar wiederholt die Frage gestellt, ob er das wirklich wolle. Hinzu kommt, dass die zuvor über den gesamten stationären Zeitraum verabreichte Benzodiazepinmedikation am Entlasstag abrupt beendet wurde, ohne nachvollziehbaren Ausschleichplan und ohne tragfähige ambulante Weiterbehandlung. Bis heute liegt uns trotz zahlreicher Nachfragen, Beschwerden und gesetzter Fristen kein vollständiger Entlassungsbericht für den Aufenthalt von Juli bis September 2025 vor. Die Folgen waren gravierend: notwendige Anschlussmaßnahmen wie Reha, therapeutische Weiterbehandlung, schulische Stabilisierung und sozialrechtliche Anbindung scheiterten oder verzögerten sich erheblich. Gleichzeitig mussten wir über Monate verschiedensten Stellen hinterherlaufen, Beschwerden schreiben, Fristen setzen und Zuständigkeiten selbst recherchieren. Besonders irritierend ist, dass nach rund neun Monaten und mehreren verstrichenen Fristen plötzlich komplizierte Übergabekonstruktionen für persönliche Gegenstände vorgeschlagen werden, während selbst die Übersendung eines gesetzlich vorgesehenen Entlassungsberichtes offenbar bis heute nicht zuverlässig möglich war. Die Klinik hatte offenbar Zeit, Stellungnahmen zu verfassen, in denen fehlende Therapiegespräche zu belastenden Themen und fehlendes Entlassmanagement im Ergebnis weitgehend meinem Sohn zugeschrieben wurden. Für die Erstellung und Übersendung eines ordnungsgemäßen Entlassungsberichtes war hingegen bis dato offenbar keine ausreichende Zeit vorhanden. Für Angehörige und psychisch belastete junge Menschen ist ein solcher Verlauf nicht tragbar. Viele Betroffene hätten vermutlich weder die Kraft noch die Ressourcen, monatelang immer wieder nachzuhaken. Genau dadurch entsteht der Eindruck, dass vulnerable Jugendliche und ihre Familien komplexen Strukturen und fehlender Verantwortungsübernahme weitgehend ausgeliefert sind. Auch Elternarbeit, wie sie auf der Internetseite dargestellt wird, hat aus unserer Erfahrung heraus praktisch nicht stattgefunden. Anzumerken ist, dass mein Sohn bereits 2022 auf derselben Station (8.11) war. Damals waren sowohl der Pflegedienst (PD‘s) als auch die Stationsleitung, (derzeit Herr Hellenschmidt), anders besetzt. Die Erfahrung von damals im Vergleich zu heute war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Positiv hervorheben möchten wir ausdrücklich die zugewandte und verständnisvolle Arbeit der PD‘s auf Station 8.12. Ohne diese Unterstützung hätte mein Sohn den stationären Aufenthalt vermutlich nicht in dieser Form durchstehen können. Auch ich als Mutter konnte mich jederzeit mit Sorgen und Fragen vertrauensvoll an die Pfleger der Station 8.12 wenden und habe stets offene, wertschätzende und menschliche Gespräche erlebt. Dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken. Gerade deshalb ist der Unterschied zwischen engagierten Einzelpersonen und den strukturellen Problemen des gesamten Verlaufes für uns umso deutlicher geworden. Vielen Dank an die PD‘s der Station 8.12, für die menschliche Unterstützung. Bitte bleibt, wie ihr seid. Sowohl Leitung als auch Team der Station 8.11 sollten sich fachlich ernsthaft mit der Frage auseinandersetzen, was auf dieser Station strukturell schiefläuft.
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Vivantes - Netzwerk für Gesundheit. erreicht aktuell 2,9 von 5 Sternen aus 37 unabhängigen Bewertungen — Gesamturteil „Durchschnittlich“. Zur Einordnung: Unternehmenssitz: Deutschland, Kontaktdaten liegen offen. Alle Stimmen bleiben öffentlich: erfahrungen.app löscht keine Bewertungen gegen Geld.
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