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Martin Ziegert
Es sind spammer und ich bekomme den Newsletter weiterhin obwohl ich ihn abbestellt hatte. Mir war es einfach zuviel, ich bekam 2 bis 3 Mails die Woche
one voice
Ich befürworte die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ausdrücklich. Gerade deshalb beobachte ich die Arbeit von Mein Grundeinkommen e.V. seit sechs Jahren als statistischer Kontrolleur und habe die Daten von insgesamt 1.593 Einzelzeichnungen (über 4.700 Los-Teilnahmen) lückenlos dokumentiert. Meine Kritik richtet sich nicht gegen die Idee des Grundeinkommens, sondern gegen die Ernsthaftigkeit und Transparenz dieses Vereins. Es ist eine tiefe systemische Ironie: Der Verein lebt unbewusst genau jene Probleme unserer Gesellschaft aus, die er eigentlich bekämpfen möchte – ausufernde Bürokratie und mangelnde Chancengleichheit. 1. Institutioneller Selbsterhalt statt bedingungslose Auszahlung Das Grundeinkommen soll den teuren Verwaltungsapparat des Staates überflüssig machen, damit das Geld direkt beim Menschen ankommt. Der Verein tut das Gegenteil: Eine Analyse der realen Finanzberichte zeigt, dass von jährlich über 10 Millionen Euro Spendeneinnahmen lediglich rund 39 % tatsächlich in die echten Grundeinkommen fließen. Die verbleibenden über 60 % versickern im administrativen Apparat für Gehälter der über 40 Festangestellten, IT und PR-Kampagnen. Zudem wird diese ohnehin geringe Ausschüttungsquote durch das intransparente „Freunde-Feature“ künstlich verwässert: Über ein Viertel aller Grundeinkommen (419 von 1.593 Gewinnen) wurden überhaupt nicht frei verlost, sondern gingen als automatischer Bonus an die Freunde von Gewinnern. Hier wird Spendengeld nach einem Schneeball-Prinzip als Marketing-Werkzeug zur Nutzer-Generierung zweckentfremdet, während sich die Gewinnchancen für den ehrlichen Einzelteilnehmer drastisch verringern. 2. Die digitale Blackbox vor der Kulisse der Live-Show Der Verein wirbt mit einer fairen, rein physischen Verlosung per Lostrommel im Livestream. Ein aktueller Live-Test beim Start der neuen Auslosungsrunde hat diese Fassade jedoch endgültig entlarvt: Innerhalb der ersten Nachtstunden wurden vollautomatisch weit über eine Million Losnummern durch die Server gepeitscht. Das führt zu massiven, systemischen Problemen:Massive Chancenungleichheit: Nur wer das Glück hat, in den allerersten Minuten nach Freischaltung ein Loch im überlasteten Server zu finden, hat überhaupt eine Chance auf die vorderen, historisch stabilen Zahlenblöcke. Jede Anmeldung in den verbleibenden 22 Tagen bis zur eigentlichen Ziehung wird vom System unweigerlich in die hinteren Massen-Blöcke verbannt. Von gleichen Voraussetzungen für alle kann keine Rede sein. Unkontrollierbares Manipulationspotenzial: Die entscheidende Zuteilung der Gewinnchancen geschieht lange vor der Show rein digital auf den Vereinsservern. Da dieser Server-Algorithmus keinerlei unabhängiger, staatlicher oder notarieller Live-Überwachung unterliegt, lässt sich softwareseitig nicht ausschließen, dass bestimmte Zahlenblöcke gezielt an bestimmte User-IDs vergeben werden. Da im Stream zudem für den Zuschauer nicht prüfbar ist, ob wirklich alle Kugeln exakt einmal in der Trommel liegen, bleibt das gesamte Verfahren eine unkontrollierbare Blackbox. Fazit: Mein Grundeinkommen e.V. hat sich zu einem hochpreisigen Berliner Medien- und Kampagnenunternehmen entwickelt, bei dem der Selbsterhalt der eigenen Strukturen und das Nutzer-Wachstum über der fairen Auszahlung stehen. Dem Kernprozess der Loszuteilung und Ziehung fehlt jede unabhängige Kontrollinstanz. Wer echte Transparenz sucht, sollte sein Geld Projekten anvertrauen, die eine lückenlos überwachte und notariell zertifizierte Vergabekette vorweisen können.
Marie Rost
Von vorne weg, ich finde die Idee von einem Bedingungslosen Grundeinkommen gut. Jedoch habe ich das Gefühl das es nicht ganz richtig abläuft bzw. fair. Und zwar: Ich bin schon ziemlich lange dort Mitglied. ( nie Gewonnen, auch wo es noch nicht so viele Mitglieder gegeben hat), habe aber schon länger den Eindruck das man bessere Chancen hat wenn man "Crowdhörnchen" ist. Was aber nicht jeder kann. Und das macht die Sache unfair. Würde mir wünschen das es nur bei meinem Eindruck bleibt und es nicht so ist. Aber es ist irgendwie Auffällig wenn man schon lange Mitglied ist. Lg
GrossMoff Tarkin
Als echter Gewinner, bin ich natürlich voreingenommen. Aber ich unterstütze selbst als Crowdhörnchen seit Jahren und denke das Konzept macht Sinn.
Gioia
Toller Support und geteilte Freude 😃 Habe mit Marike zweimal telefoniert und ihre ruhige anteilnehmende Art war wunderbar.Noch dazu kompetent bei all den Fragen die ich hatte. Mehr geht nicht:-) Danke schön!
Typische Antwortzeit unter 7 Tagen. Beantwortet 58 % der negativen Bewertungen.
Laut Impressum
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Mein Grundeinkommen erreicht aktuell 4,2 von 5 Sternen aus 142 unabhängigen Bewertungen — Gesamturteil „Gut“. Zur Einordnung: der Firmensitz (Am Sudhaus 2, 12053 Berlin, Deutschland) ist öffentlich dokumentiert, Kontaktdaten liegen offen. Alle Stimmen bleiben öffentlich: erfahrungen.app löscht keine Bewertungen gegen Geld.
Kundinnen und Kunden bewerten Mein Grundeinkommen im Schnitt mit 4,2 von 5 Sternen („Gut“) auf Basis von 142 Bewertungen. 46 davon stammen aus den letzten 12 Monaten.
Mein Grundeinkommen hat seinen Sitz in Am Sudhaus 2, 12053 Berlin, Deutschland. Die Angabe stammt aus öffentlichen Quellen und dem Impressum.
Nein. Das Profil von Mein Grundeinkommen ist öffentlich, aber nicht vom Unternehmen beansprucht. Deshalb kann Mein Grundeinkommen hier nicht auf Bewertungen antworten. Die Firma kann das Profil kostenlos beanspruchen.
Mein Grundeinkommen: Antwortet zügig. Typische Antwortzeit unter 7 Tagen.
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Öffentliche Registerdaten zu Mein Grundeinkommen (Berlin) liegen vor.
Auch nicht für Geld. Unclaimed ist fair. Claimed gibt das Mikrofon — nicht den Radiergummi.